Gestern gab es in der taz einen beeindruckenden Artikel zur Finanzkrise. Ich will versuchen, diejenigen Aussagen zusammenzufassen, die ich noch nicht so häufig gehört habe.
1)Angeblich ist die Krise entstanden, weil Grundstückskäufer ihre Schulden nicht bezahlen konnten. Warum bekommen diese dann nicht das Geld? Das würde den Familien und den Banken nützen.
2)Wahrscheinlich weil man dann merken würde, dass das nicht die wahren Ursachen sind. Nicht ratiopharm hat Merckle in den Ruin getrieben, sondern gigantische Spekulationen mit Aktien.
3)Deshalb ist die Krise eine Krise des Kapitalismus: Die Banken sind misstrauisch geworden, sie wollen kein Geld mehr verleihen.
4)Das neue Misstrauen kann die Regierung mit Milliarden nicht beseitigen. Aber warum versucht sie es? Warum will sie Privatbanken retten, anstatt über die staatlichen Landesbanken und die kommunalen Sparkassen die „freie Wirtschaft“ mit Geld zu versorgen? Dieser Punkt erscheint mir besonders einleuchtend. Wenn die Wirtschaft den Menschen dienen sollte, wenn es tatsächlich langfristig um Arbeitsplätze ginge, müsste man doch dafür sorgen, dass die Unternehmen weiter Kredite bekommen und nicht dass die Privatbanken überleben! Zitat: „Warum sollen die, die den Markt immer vergöttert haben, jetzt nicht mit diesem Markt glücklich untergehen dürfen?“
5)Wie viele Milliarden bereits in die Banken gepumpt wurden, wird kaum erwähnt. Statt dessen wird diskutiert, ob der Staat zu viel Kontrolle hat und ob er überhaupt Schulden machen sollte (nicht wofür).
6)Zitat: „Was also ist die Krise? Das Bankensystem hat sich selbst ruiniert, aber nicht weil es die Regeln des Kapitalismus verletzt hat, sondern weil es sie konsequent befolgt hat: Ziel war und ist nichts als Gewinn, soziale Verantwortung oder Ethik hin oder her. Ebenso wie der Staatssozialismus an sich selbst erstickt ist, haben sich die Banken damit in einem Meer von Geld selbst ertränkt und sich gegenseitig in die Pleite getrieben. Im Unterschied zum Staatssozialismus haben die Banken aber einen Weg gefunden, das Ende des Kapitalismus noch einmal in ein neues Aufblühen zu verwandeln. Denn zusammen mit den Medien sorgen sie dafür, dass sich die Struktur des Wirtschaftssystems nicht ändert, aber der Staat die Kosten trägt. Wie lange? Bis auch er pleite ist.“
7)Zitat: „In den letzten Jahrzehnten ist der Anteil aus Vermögen und Unternehmertätigkeit am Bruttosozialprodukt kontinuierlich gestiegen, in der Bundesrepublik wie im Rest der Welt. Der entfesselte Kapitalismus hat getan, wofür er da ist, nämlich die Kapitalrenditen immer stärker in die Höhe getrieben und so die Schere zwischen Arm und Reich immer weiter geöffnet.“ Das kann logischerweise nicht immer so weitergehen. Irgendwann können die Gewinne nur noch zunehmen, wenn der Staat seine Steuergelder an die Banken und Unternehmen transferiert.
8)Der Erhalt von Arbeitsplätzen ist meist das Totschlagargument, um unangenehme Maßnahmen zu rechtfertigen. Peinlich, dass die Banken von dem Geld andere Banken kaufen oder Boni an ihre Mitarbeiter auszahlen.
9)Die, die Krise geschaffen haben profitieren bereits wieder von Spekulationen mit billigen Aktien.
10)Die Bürger sind geduldig, lassen sich immer wieder besänftigen, nehmen in Kauf, jahrzehntelang zu zahlen. In den Medien wird kaum darüber berichtet, dass es in anderen Ländern Proteste gibt.
11)Wenn sich nichts ändert, „wird das alles enden, wie Marx es vorausgesagt hat: Der Kapitalismus als eine Folge von Krisen, die immer existenzieller werden. Irgendwann dann auch für die Banker.“
Donnerstag, 19. Februar 2009
Mittwoch, 18. Februar 2009
Wie bitte Herr Mehdorn???
Folgende Mail hatte ich auf Anregung von www.campact.de an Herrn Mehdorn geschickt:
Sehr geehrter Herr Mehdorn,
hiermit kündigen wir Bürgerinnen und Bürger Ihren Arbeitsvertrag als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG mit sofortiger Wirkung.
Gründe:
- Sie haben zu verantworten, dass die Revisionsabteilung der Bahn heimlich und ohne konkreten Verdacht bis zu 188.602 Mitarbeiter/innen angeblich zum Zwecke der Korruptionsbekämpfung über Jahre ausgespäht hat.
- Sie haben die Bahn zum internationalen Logistikunternehmen ausgebaut, anstatt für zuverlässige, günstige und häufige Zugverbindungen zu sorgen. In Ihrer Amtszeit wurden 3.600 Kilometer Schiene abgebaut, sämtliche InterRegio-Verbindungen eingestellt und 400 Bahnhöfe geschlossen.
- Sie werben weiter für einen Börsengang der Bahn, auch wenn dieser auf Grund der Finanzkrise ausgesetzt wurde. Sie wollen öffentliches Eigentum zu einem Spottpreis verscherbeln und die Bahn den Profitinteressen von Kapitalinvestoren unterwerfen.
Für Ihren weiteren beruflichen Werdegang wünschen wir Ihnen dennoch viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
Miriam Lakemann
Und das war die Antwort:
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Unternehmen.
Der Winter zeigt sich auf bahn.de dieses Jahr von seiner ganz besonderen Seite. Nicht nur mit tollen neuen Angeboten, wie z.B. dem Dauer-Spezial mit BahnCard-Rabatt für alle BahnCard 25-Inhaber oder auch dem London-Spezial ab 49,- Euro für Ihr ganz persönliches Winterwochenende in der quirligen Metropole Großbritanniens. Auch einige Tipps für Ihren Ski- und Winterausflug haben wir für Sie parat. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wintercanyoning-Wochenende in den Allgäuer Hochalpen?! Die Bahn bringt Sie hin. Viel Vergnügen bei Ihrer nächsten Bahnreise wünscht Ihnen
die Deutsche Bahn AG.
Darunter folgten noch sechs Werbeangebote. Fazit: Wer die Bahn kritisiert kriegt Werbung. Das wird sicher viele Kritiker überzeugen!
Sehr geehrter Herr Mehdorn,
hiermit kündigen wir Bürgerinnen und Bürger Ihren Arbeitsvertrag als Vorstandsvorsitzender der Deutschen Bahn AG mit sofortiger Wirkung.
Gründe:
- Sie haben zu verantworten, dass die Revisionsabteilung der Bahn heimlich und ohne konkreten Verdacht bis zu 188.602 Mitarbeiter/innen angeblich zum Zwecke der Korruptionsbekämpfung über Jahre ausgespäht hat.
- Sie haben die Bahn zum internationalen Logistikunternehmen ausgebaut, anstatt für zuverlässige, günstige und häufige Zugverbindungen zu sorgen. In Ihrer Amtszeit wurden 3.600 Kilometer Schiene abgebaut, sämtliche InterRegio-Verbindungen eingestellt und 400 Bahnhöfe geschlossen.
- Sie werben weiter für einen Börsengang der Bahn, auch wenn dieser auf Grund der Finanzkrise ausgesetzt wurde. Sie wollen öffentliches Eigentum zu einem Spottpreis verscherbeln und die Bahn den Profitinteressen von Kapitalinvestoren unterwerfen.
Für Ihren weiteren beruflichen Werdegang wünschen wir Ihnen dennoch viel Erfolg!
Mit freundlichen Grüßen
Miriam Lakemann
Und das war die Antwort:
Sehr geehrte Dame, sehr geehrter Herr,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Unternehmen.
Der Winter zeigt sich auf bahn.de dieses Jahr von seiner ganz besonderen Seite. Nicht nur mit tollen neuen Angeboten, wie z.B. dem Dauer-Spezial mit BahnCard-Rabatt für alle BahnCard 25-Inhaber oder auch dem London-Spezial ab 49,- Euro für Ihr ganz persönliches Winterwochenende in der quirligen Metropole Großbritanniens. Auch einige Tipps für Ihren Ski- und Winterausflug haben wir für Sie parat. Wie wäre es beispielsweise mit einem Wintercanyoning-Wochenende in den Allgäuer Hochalpen?! Die Bahn bringt Sie hin. Viel Vergnügen bei Ihrer nächsten Bahnreise wünscht Ihnen
die Deutsche Bahn AG.
Darunter folgten noch sechs Werbeangebote. Fazit: Wer die Bahn kritisiert kriegt Werbung. Das wird sicher viele Kritiker überzeugen!
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Montag, 9. Februar 2009
Petition: Bedingungsloses Grundeinkommen
Eine Menge ist schon von Politikern über verschiedene Versionen des bedingungslosen Grundeinkommens diskutiert worden. Jetzt hat eine Tagesmutter eine Petition zu diesem Thema beim Bundestag eingereicht. Ihr Ziel: „Allen Bürgern ein würdevolles Leben zu gewährleisten“. Eine Frau, die merkt, dass etwas nicht stimmt und versucht, es zu ändern. Das beeindruckt mich. Deshalb habe ich unterschrieben, auch wenn die von ihr vorgeschlagene Lösung nicht optimal ist. An diesem Beispiel sieht man aber auch, dass eine Menge nicht stimmt, in unserer „Demokratie“. Warum gibt es sowas nicht viel häufiger, warum machen nicht viel mehr Menschen mit und warum gibt es nicht viel mehr und bessere Instrumente, die die Gestaltung der Gesellschaft durch die Bürger ermöglichen? Und nebenbei: Hat es System, dass die Internetseite des Petitionsausschusses so erbärmlich schlecht funktioniert? Die Unterzeichnung hat eine gefühlte Stunde gedauert.
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Mittwoch, 4. Februar 2009
Mittwoch, 28. Januar 2009
Mittwoch, 17. Dezember 2008
Wow!
Guten Tag Frau Lakemann,
herzlichen Dank für Ihr Schreiben und Ihr Interesse für unser Unternehmen. Wir finden es toll, dass Sie sich auch in entwicklungspolitischen Fragen engagieren.
Generell möchten wir anmerken, dass wir beim Einkauf unserer Rohstoffe auch kleine Anbieter berücksichtigen und darauf achten, dass die Bedingungen für unsere Lieferanten zufriedenstellend sind. Selbstverständlich würden wir keinen Lieferanten akzeptieren, bei dem wir davon Kenntnis erlangen würden, dass die Menschenrechte (Genfer Konvention) nicht gewahrt werden.
Im Folgenden nehmen wir gerne zum Thema Kinderarbeit auf Kakaoplantagen Stellung.
Der Kakaoanbau in Westafrika wird von kleinbäuerlichen Betrieben geleistet. Auf vielen der Farmen leben Kinder, zumeist als Familienmitglieder, die zur Erwirtschaftung des Familieneinkommens beitragen. Die Mithilfe der Kinder beim Anbau und der Ernte von Kakao ist für viele Familien wirtschaftlich notwendig und kulturell verankert. Von der ILO (International Labor Organisation) wie von entwicklungspolitisch tätigen Nicht-Regierungsorganisationen ist anerkannt, dass Kinderarbeit in vielen Kulturen und Regionen der Erde eine lange Tradition hat und in einem bestimmten Maße nicht kritisch gesehen wird. Eine pauschale Verurteilung von Kinderarbeit entspricht weder den kulturellen noch den sozio-ökonomischen Gegebenheiten.
Es ist richtig, dass in vielen Entwicklungsländern auch missbräuchliche Kinderarbeit sektorübergreifend festzustellen ist. Diese Formen der Kinderarbeit sind ein multidimensionales Problem, für das es keine einfache und schnelle Lösung gibt. Gleichwohl hat die internationale Schokoladen- und Kakaoindustrie sich verstärkt dieses Problems angenommen, nachdem im Jahr 2001 auch über Kinderarbeit in den Kakaoanbaugebieten Westafrikas berichtet wurde. Weder die deutsche noch die internationale Schokoladenindustrie toleriert die Ausbeutung von Kindern in irgendeiner Form. Für uns sind die einschlägigen Konventionen der Vereinten Nationen über die Rechte der Kinder sowie die Konventionen der ILO 138 und 182 unverrückbare Maßstäbe.
Seit 1997 führt die Stiftung der Deutschen Kakao- und Schokoladenindustrie bereits Projekte in den westafrikanischen Anbaugebieten durch, die unter anderem mit der Unterstützung beim Aufbau genossenschaftlicher Strukturen den Lebensstandard auf den Kakaofarmen verbessern helfen.
Zusammen mit der amerikanischen und der europäischen Schokoladenindustrie beteiligt sich die deutsche Verarbeitungsindustrie an einer Initiative mit dem Ziel, innerhalb weniger Jahre sicher zu stellen, dass von der kakaoverarbeitenden Industrie keine Rohstoffe verwendet werden, die unter Beteiligung unzulässiger Kinderarbeit geerntet und hergestellt wurden. Das Abkommen wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie der ILO, entwicklungspolitischen Nicht-Regierungs-Organisationen, Gewerkschaften und Regierungen der betroffenen Länder sowie weiteren Experten entwickelt.
Teil des Projektes ist die Stiftung „International Cocoa Initiative - Working Towards Responsible Labour Standards for Cocoa Growing“. Sie stärkt die Partnerschaft und den Austausch zwischen Industrie und anderen Beteiligten, unterstützt Initiativen und Projekte und fungiert als Wissenscenter. Diese gemeinsame Einrichtung hat zunächst Kernaufgaben, wie z.B. die finanzielle und operative Unterstützung der Pilotprojekte, die Entwicklung eines gemeinsamen Aktionsprogramms, das wissenschaftliche Recherche, Informationsaustausch und Projekte umfasst sowie das Monitoring und die öffentliche Berichterstattung.
Um gesicherte Erkenntnisse über die Arbeitsstrukturen und das Ausmaß unzulässiger Kinderarbeit in den Kakaoanbaugebieten Westafrikas zu gewinnen und die anvisierten Pilotprojekte auf eine gesicherte wissenschaftliche Grundlage zu stellen, wurde eine unabhängige Studie gestartet. Diese Untersuchung wurde vom IITA (International Institute for Tropical Agriculture (www.iita.org) und nationalen Forschungsinstituten in der Region mit Unterstützung von USAID (United States Agency for International Development), des US-amerikanischen Arbeitsministeriums, der ILO und westafrikanischen Regierungen durchgeführt.
Auf der Basis der vorliegenden Zwischenberichte werden dann Projekte auf größerer Ebene durchgeführt, um eventuelle Missstände zu beheben. Neben vielen anderen ist unser Unternehmen darin eingebunden. - Nicht alles wird sich „von heute auf morgen“ ändern lassen, aber wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, dass jeder seinen Beitrag leisten muss.
Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie und beim Infozentrum Schokolade.
Bundesverband der Deutschen
Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)
Dr. Karsten Keunecke
Tel: 0 228 / 260 07 - 22
Fax: 0 228 / 260 07 - 89
karsten.keunecke@bdsi.de
Infozentrum Schokolade
Rüdiger Funke
Tel.: 0 21 71 / 50 48 -32
Fax: 0 21 71 / 50 48 - 38
contact@infozentrum-schoko.de
Wir hoffen, dass wir Ihre Anfrage zufriedenstellend beantwortet haben, und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute.
Freundliche Grüße nach Augsburg
FERRERO MSC GmbH & Co. KG
Christina Schimmele
- Verbraucherservice -
herzlichen Dank für Ihr Schreiben und Ihr Interesse für unser Unternehmen. Wir finden es toll, dass Sie sich auch in entwicklungspolitischen Fragen engagieren.
Generell möchten wir anmerken, dass wir beim Einkauf unserer Rohstoffe auch kleine Anbieter berücksichtigen und darauf achten, dass die Bedingungen für unsere Lieferanten zufriedenstellend sind. Selbstverständlich würden wir keinen Lieferanten akzeptieren, bei dem wir davon Kenntnis erlangen würden, dass die Menschenrechte (Genfer Konvention) nicht gewahrt werden.
Im Folgenden nehmen wir gerne zum Thema Kinderarbeit auf Kakaoplantagen Stellung.
Der Kakaoanbau in Westafrika wird von kleinbäuerlichen Betrieben geleistet. Auf vielen der Farmen leben Kinder, zumeist als Familienmitglieder, die zur Erwirtschaftung des Familieneinkommens beitragen. Die Mithilfe der Kinder beim Anbau und der Ernte von Kakao ist für viele Familien wirtschaftlich notwendig und kulturell verankert. Von der ILO (International Labor Organisation) wie von entwicklungspolitisch tätigen Nicht-Regierungsorganisationen ist anerkannt, dass Kinderarbeit in vielen Kulturen und Regionen der Erde eine lange Tradition hat und in einem bestimmten Maße nicht kritisch gesehen wird. Eine pauschale Verurteilung von Kinderarbeit entspricht weder den kulturellen noch den sozio-ökonomischen Gegebenheiten.
Es ist richtig, dass in vielen Entwicklungsländern auch missbräuchliche Kinderarbeit sektorübergreifend festzustellen ist. Diese Formen der Kinderarbeit sind ein multidimensionales Problem, für das es keine einfache und schnelle Lösung gibt. Gleichwohl hat die internationale Schokoladen- und Kakaoindustrie sich verstärkt dieses Problems angenommen, nachdem im Jahr 2001 auch über Kinderarbeit in den Kakaoanbaugebieten Westafrikas berichtet wurde. Weder die deutsche noch die internationale Schokoladenindustrie toleriert die Ausbeutung von Kindern in irgendeiner Form. Für uns sind die einschlägigen Konventionen der Vereinten Nationen über die Rechte der Kinder sowie die Konventionen der ILO 138 und 182 unverrückbare Maßstäbe.
Seit 1997 führt die Stiftung der Deutschen Kakao- und Schokoladenindustrie bereits Projekte in den westafrikanischen Anbaugebieten durch, die unter anderem mit der Unterstützung beim Aufbau genossenschaftlicher Strukturen den Lebensstandard auf den Kakaofarmen verbessern helfen.
Zusammen mit der amerikanischen und der europäischen Schokoladenindustrie beteiligt sich die deutsche Verarbeitungsindustrie an einer Initiative mit dem Ziel, innerhalb weniger Jahre sicher zu stellen, dass von der kakaoverarbeitenden Industrie keine Rohstoffe verwendet werden, die unter Beteiligung unzulässiger Kinderarbeit geerntet und hergestellt wurden. Das Abkommen wurde in Zusammenarbeit mit internationalen Organisationen wie der ILO, entwicklungspolitischen Nicht-Regierungs-Organisationen, Gewerkschaften und Regierungen der betroffenen Länder sowie weiteren Experten entwickelt.
Teil des Projektes ist die Stiftung „International Cocoa Initiative - Working Towards Responsible Labour Standards for Cocoa Growing“. Sie stärkt die Partnerschaft und den Austausch zwischen Industrie und anderen Beteiligten, unterstützt Initiativen und Projekte und fungiert als Wissenscenter. Diese gemeinsame Einrichtung hat zunächst Kernaufgaben, wie z.B. die finanzielle und operative Unterstützung der Pilotprojekte, die Entwicklung eines gemeinsamen Aktionsprogramms, das wissenschaftliche Recherche, Informationsaustausch und Projekte umfasst sowie das Monitoring und die öffentliche Berichterstattung.
Um gesicherte Erkenntnisse über die Arbeitsstrukturen und das Ausmaß unzulässiger Kinderarbeit in den Kakaoanbaugebieten Westafrikas zu gewinnen und die anvisierten Pilotprojekte auf eine gesicherte wissenschaftliche Grundlage zu stellen, wurde eine unabhängige Studie gestartet. Diese Untersuchung wurde vom IITA (International Institute for Tropical Agriculture (www.iita.org) und nationalen Forschungsinstituten in der Region mit Unterstützung von USAID (United States Agency for International Development), des US-amerikanischen Arbeitsministeriums, der ILO und westafrikanischen Regierungen durchgeführt.
Auf der Basis der vorliegenden Zwischenberichte werden dann Projekte auf größerer Ebene durchgeführt, um eventuelle Missstände zu beheben. Neben vielen anderen ist unser Unternehmen darin eingebunden. - Nicht alles wird sich „von heute auf morgen“ ändern lassen, aber wir sind uns unserer Verantwortung bewusst, dass jeder seinen Beitrag leisten muss.
Weitere Informationen erhalten Sie auch beim Bundesverband der Deutschen Süßwarenindustrie und beim Infozentrum Schokolade.
Bundesverband der Deutschen
Süßwarenindustrie e.V. (BDSI)
Dr. Karsten Keunecke
Tel: 0 228 / 260 07 - 22
Fax: 0 228 / 260 07 - 89
karsten.keunecke@bdsi.de
Infozentrum Schokolade
Rüdiger Funke
Tel.: 0 21 71 / 50 48 -32
Fax: 0 21 71 / 50 48 - 38
contact@infozentrum-schoko.de
Wir hoffen, dass wir Ihre Anfrage zufriedenstellend beantwortet haben, und wünschen Ihnen weiterhin alles Gute.
Freundliche Grüße nach Augsburg
FERRERO MSC GmbH & Co. KG
Christina Schimmele
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Schokolade
Montag, 15. Dezember 2008
Endlich! Aber natürlich gebe ich mich noch nicht zufrieden...
Guten Tag Frau Lakemann,
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Produkt Kinder Überraschung.
Gerne teilen wir Ihnen mit, dass die hier erhältlichen Ü-Eier, ausschließlich in unserem Werk im oberhessischen Stadtallendorf, produziert werden. Für die Herstellung der Schokolade verwenden wir nur Milch und Milchprodukte aus Mittel-und West-Europa. Die von uns verarbeiteten Kakaobohnen kommen im Wesentlichen aus Westafrika und Südamerika.
Wir können Ihnen versichern, dass im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen von unseren Lieferanten die internationalen Standards beachtet werden. Wir überprüfen regelmäßig im Erzeugerland, dass die mit den Lieferanten getroffenen Vereinbarungen eingehalten werden.
Was die Herstellung der Spielzeuge anbelangt, können wir Ihnen versichern, dass für unsere Produkte nirgendwo Kinder ausgebeutet werden oder Spielzeug aus Lagern verwendet wird. Entsprechende Verträge sichern dies ab. Kontrolleure und Inspektoren sorgen für die Einhaltung der Vorschriften.
Auf dem Postweg schicken wir Ihnen eine DVD zum Thema –Vom Kakaobaum zur Schokolade- zu. Wir hoffen, Ihnen damit eine kleine Freude zu bereiten.
Freundliche Grüße nach Augsburg
Ferrero MSC GmbH &Co. KG
Rosemarie Schopf
- Verbraucherservice -
vielen Dank für Ihr Interesse an unserem Produkt Kinder Überraschung.
Gerne teilen wir Ihnen mit, dass die hier erhältlichen Ü-Eier, ausschließlich in unserem Werk im oberhessischen Stadtallendorf, produziert werden. Für die Herstellung der Schokolade verwenden wir nur Milch und Milchprodukte aus Mittel-und West-Europa. Die von uns verarbeiteten Kakaobohnen kommen im Wesentlichen aus Westafrika und Südamerika.
Wir können Ihnen versichern, dass im Hinblick auf die Arbeitsbedingungen von unseren Lieferanten die internationalen Standards beachtet werden. Wir überprüfen regelmäßig im Erzeugerland, dass die mit den Lieferanten getroffenen Vereinbarungen eingehalten werden.
Was die Herstellung der Spielzeuge anbelangt, können wir Ihnen versichern, dass für unsere Produkte nirgendwo Kinder ausgebeutet werden oder Spielzeug aus Lagern verwendet wird. Entsprechende Verträge sichern dies ab. Kontrolleure und Inspektoren sorgen für die Einhaltung der Vorschriften.
Auf dem Postweg schicken wir Ihnen eine DVD zum Thema –Vom Kakaobaum zur Schokolade- zu. Wir hoffen, Ihnen damit eine kleine Freude zu bereiten.
Freundliche Grüße nach Augsburg
Ferrero MSC GmbH &Co. KG
Rosemarie Schopf
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